In vielen Synagogen wird am Schabbat und an Feiertagen nicht gefilmt und nicht fotografiert. Fragt deshalb zuerst euren Rabbiner. Einen Film vom Aufruf zur Tora bekommt ihr trotzdem, nur eben nicht unbedingt am Schabbat selbst.
Was gilt in eurer Gemeinde?
Orthodoxe und konservative Gemeinden erlauben Kameras am Schabbat in der Regel nicht. Liberale Gemeinden sind teils großzügiger, etwa ohne Blitz und vom Rand aus. Das entscheidet jede Gemeinde selbst, deshalb gilt nur, was euer Rabbiner sagt.
Drei Wege zum Film
| Feier an einem Werktag | Montags und donnerstags wird ebenfalls aus der Tora gelesen. Dann darf in vielen Gemeinden gefilmt werden. |
|---|---|
| Aufnahme vorher | Der Aufruf wird einige Tage vorher in der Synagoge wiederholt und gefilmt. In Hamburg entstand so der Film einer Bar Mizwa am Donnerstag davor. |
| Nur die Feier | In der Synagoge wird nicht gefilmt, dafür alles vor und nach Schabbat, also die Vorbereitung und die Party am Abend. |
Was das für die Planung heißt
- Sprecht das Thema beim ersten Termin mit dem Rabbiner an.
- Plant die Aufnahme ein, solange euer Kind die Lesung schon gut kann.
- Bittet Verwandte, die am Schabbat fotografieren wollen, das vorher zu klären.
Mehr zur Planung steht in unserer Checkliste für Eltern, unser Angebot unter Bar Mizwa und Bat Mizwa: Film und Fotos.
Kennt ihr Eltern, die das wissen sollten? Auf WhatsApp teilen